10 Jahre Königsjäger Hungen 2012

Mit freundlicher Genehmigung der Giessener Allgemeinen sowie Gießener Anzeiger erfolgt die Veröffentlichung der Presseberichte

 

Giessener Allgemeine vom 20.08.2012

 

Königsjäger aus Hungen sind nicht schachmatt gegangen

 

Schachclub feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einem Spielfest im Freibad - Durchschnittsalter liegt bei 20 Jahren

 

H u n g e n (tr). Im August 2002 wurde der Hungener Schachklub »Königsjäger« ins Leben gerufen. Auf den Tag genau zehn Jahre später, am Freitag, hatte Vorsitzender Mirko Humme zur Feier dieses Jahrestags ins Hungener Freibad eingeladen. Bei der Gründung hatte der damalige Bürgermeister Klaus Peter Weber dem neu gegründeten Verein einen guten Wunsch mit auf den Weg gegeben: Er solle niemals »schachmatt« sein. Dies sei nicht geschehen, sagte Humme am Freitag in seiner Begrüßungsrede.

 

Von Beginn an habe man auf die Jugend gesetzt. So liege das Durchschnittsalter der Mitglieder bei 20 Jahren. Das erreiche kaum ein anderer Verein. Derzeit haben die Königsjäger 34 Mitglieder, 30 davon sind aktiv. Der Verein spielt mit einer Mannschaft in der Kreisliga Frankfurt/Main. Hier habe man in der Vergangenheit immer gute Platzierungen erreichen.

Auch wenn die letzte Runde nicht ganz so gut gelaufen sei, so habe man doch den Klassenerhalt geschafft. Als Gratulanten waren Bürgermeister Rainer Wengorsch, Erster Stadtrat Werner Wirth, der Vorsitzende des Schachbezirks Frankfurt Thorsten Ostermeier sowie Hungens Gemeindepädagogin Sabine Nickel und der Vorsitzende des Hungener Vereinsringes, Horst Schäfer, gekommen.

Humme bedankte sich bei der Stadt für die Unterstützung der Jugendarbeit. Man dürfe das Kulturzentrum nutzen, das zum Herzstück des Vereins geworden sei. Bürgermeister Wengorsch sagte, dass Schach Sport sei, aber auch eine Wissenschaft und Kultur. Er freute sich, dass sich gerade junge Leute die Ehrungen beim Schachclub »Königsjäger«: diesem Spiel verschrieben haben.

Der Vorsitzende ehrte mit Dennis Moritz und Maximilian Debus zwei langjährige aktive Spieler. Auch er selbst erhielt eine Auszeichnung. Ebenfalls geehrt wurden Senta Pleier und Jacqueline Beinecke, die den Verein bereits bei Hessen- und Deutschenmeisterschaften vertreten haben. Hummes besonderer Dank galt Rainer Debus, der als Mann für alle Fälle immer zur Stelle ist, wenn sein Rat und Erfahrungen gefragt seien. Im Anschluss an den kleinen offiziellen Teil standen allerlei Spiele auf der Wiese des Schwimmbades an.

So konnten sich die Jugendlichen beim Schwimmen, Billard, Fußball und Tischtennis sportlich betätigen.

 

Giessener Anzeiger vom 22.08.2012

 

„Königsjäger“ feiert im Bad Geburtstag

 

Auf den Tag und die Stunde genau feierte der Schachclub Königsjäger Hungen im städtischen Schwimmbad seine Gründung von vor zehn Jahren. Damals, am 18. August 2002 um 18 Uhr, hatten Mirko Humme und Florian Günthner die Idee, zur Jugendförderung einen Schachclub für Kinder und Jugendliche zu gründen. Die damals Jugendlichen sind bis heute dem Verein treu geblieben. Einige waren auch bereit, Ehrenämter zu übernehmen. Heute hat der Verein 34 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren. Eine Mannschaft, bestehend aus sechs Spielern, spielt in der Kreisliga Frankfurt, zwei Mädchen spielen in der Regionalliga beziehungsweise in der Hessenliga. Einmal stellte man den Hessenmeister, mehrfach wurden zweite und dritte Platzierungen erreicht.

 

„Ist Schach Sport, eine Wissenschaft oder einfach Kultur?“ fragte Bürgermeister Rainer Wengorsch, der zur Gratulation gekommen war. Auf jeden Fall sei Schach interessant. Eine kleine Auszeichnung gab es mit einem T-Shirt für Spieler mit mehr als 50 Pflichtspielen für den Verein. Dies sind Maximilian Debus, Dennis Moritz und Mirko Humme. Ferner erhielten es die höherklassig spielenden Jaqueline Beinecke und Senta Pleier sowie Rainer Debus.

 

10 Jahre Königsjäger Hungen








 

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